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Vorträge und Posterpräsentationen (mit Tagungsband-Eintrag):

Ch. Lechner:
"Freimessung und Freigabe von geringfügig radioaktiv kontaminierten Stoffen in Seibersdorf";
Vortrag: Strahlenschutz-Aspekte bei der Entsorgung radioaktiver Stoffe, Basel; 20.09.2005 - 23.09.2005; in: "Strahlenschutz-Aspekte bei der Entsorgung radioaktiver Stoffe 37. Jahrestagung des Fachverbandes für Strahlenschutz e.V. - 5. Gemeinsame Jahrestagung mit dem Österreichischen Verband für Strahlenschutz", Publikationsreihe: Fortschritte im Strahlenschutz TÜV-Verlag GmbH, TÜV Rheinlandgroup, FS-05-139-T Köln (2005), ISSN: 1013-4506; S. 208 - 215.



Kurzfassung:
Die Nuclear Engineering Seibersdorf GmbH, eine Tochter der Austrian Research Centers Seibersdorf, ist von der Republik Österreich mit der Sammlung, Aufarbeitung und Konditionierung aller in Österreich anfallenden radioaktiven Abfälle beauftragt. Zusätzlich fallen durch die Dekommissionierung des ASTRA-Forschungsreaktors, verschiedener Laboratorien und Einrichtungen am eigenen Standort auch große Mengen an geringfügig radioaktiv kontaminierten Stoffen an. Ein Hauptaugenmerk muss dabei auf die Reduzierung der zu konditionierenden Abfallmengen gerichtet sein - einerseits um eine aufwändige Handhabung im Zuge der Konditionierung zu vermeiden und andererseits um nicht in Zukunft teure Endlagerkapazität zu binden.
Die Freigabe ist definiert als ein Verwaltungsakt, der die Entlassung radioaktiver Stoffe sowie kontaminierter beweglicher Gegenstände, Gebäude, Bodenflächen, Anlagen oder Anlagenteile aus der strahlenschutzrechtlichen Überwachung regelt.
Nach der Freimessung und einer damit verbundenen Freigabeempfehlung kann die zuständige Behörde die Freigabe des gegenständlichen Materials genehmigen.
Um die Freimessung großer Abfallströme in NES ökonomisch zu bewältigen, wurde eine Freimessanlage vom Typ RADOS RTM6401nc [I] installiert und 2003 in Betrieb genommen. Der erfolgreiche Einsatz der Anlage wird hier an Hand eines Rückbauprojektes skizziert

Nuclear Engineering Seibersdorf GmbH, a subsidiary of the Austrian Research Centers Seibersdorf, is authorized by the Republic of Austria to collect, treat and condition the entire radioactive waste generated in Austria. In addition, due to the decommissioning of the ASTRA research reactor und several laboratories at the site, a large quantity of slightly radioactive material is accumulated. Attention has to be given to reduce the amount of waste to be conditioned - an the one hand in order to avoid the efforts of treatment during the conditioning process and an the other hand in order to save expensive capacity within a future final repository.
Clearance is defined as the removal of radioactive materials or radioactive objects within authorized practices from any further regulatory control by the regulatory Body.
After the free release measurement which results in a free release recommendation, the regulatory body can approve the Clearance of the material.
In order to release big amounts of material economically, a free release measurement station RADOS RTM640lnc [I] was installed and went in operation in 2003. The successful introduction of the facility is demonstrated in the example of a decommissioning project.

Schlagworte:
Freigabe, Leitnuklidkorrelation, Grundkalibrierung, Nulleffekt, Tagung, Basel, Seibersdorf, clearence, key nuclide corellation, basic calibration, background, Conference, Basel

Erstellt aus der Publikationsdatenbank des AIT Austrian Institute of Technology.